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Lungenseitlinge?
#1
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Hallo, kann mir jemand bei der Bestimmung bitte helfen? 
Austernseitlinge sind es wohl noch nicht, war ja noch nicht kalt. Gefunden heute in Bruck/Mur im Mischwald, ca. 500m.
Danke, liebe Grüße, Barbara


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#2
(09.09.2017, 21:00)Babschi40 schrieb: Hallo, kann mir jemand bei der Bestimmung bitte helfen? 
Austernseitlinge sind es wohl noch nicht, war ja noch nicht kalt. Gefunden heute in Bruck/Mur im Mischwald, ca. 500m.
Danke, liebe Grüße, Barbara

Hallo Barbara.
Hab sie mir angesehen trau mich aber nichts dazu zu sagen.Da muß wer antworten der őfter mit solchen zu tun hat.Nochmal liebe Grűße Eva. .
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#3
Inzwischen bin ich mir sehr sicher, dass es sich um Lungenseitlinge handelt.
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#4
(10.09.2017, 16:40)Babschi40 schrieb: Inzwischen bin ich mir sehr sicher, dass es sich um Lungenseitlinge handelt.

Hallo Barbara.
Hab auch noch in meinen Bűchern geblättert. Aber nur du hast ihm in der Hand gehabt.Ich trau mich nach Bildern nichts bestimmen.Ausser wenn einer keine Doppelgänger hat.Dann wűnsche ich dir noch viel Spass im Wald.Wir sehen uns dann Anfang November. Ich ruf dich rechtzeitig an.Liebe Grűße Eva.
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#5
Hallo Barbara !

Das ist für mich zweifellos eine "Variante" des Sommerausternseitlings bzw. Lungenseitlings (Pleurotus pulmonarius s.l.), die auch im Sommer ohne Kälteschock erscheinen kann.
Normalerweise weisen die Hutoberseiten der Fruchtkörper eher cremeweiße bis hellbeige Farbtöne auf, sie können aber vor allem in jüngerem Zustand gelegentlich auch in so einem leicht graublauen Farbton wie auf deinen Fotos auftreten und daher dem "originalen" Austernseitling (Pleurotus ostreatus) ziemlich ähnlich sehen. Die Artabgrenzung ist daher oft schwierig.

Aber haargenau in der von dir gezeigten Erscheinungsform habe ich sie in meinem Sammelgebiet auch schon mehrmals gefunden. Abgesehen von der Hutfarbe passt auch die sonstige Struktur der Hutoberseite, die zum Teil den Eindruck einer  Radialfaserung macht, wie die Faust aufs Auge meiner seinerzeitigen Funde.

Wesentlich ist auch, dass beim Sommerausternseitling bzw. Lungenseitling die Fruchtkörper etwas kleiner, dünnfleischiger und zarter sind als beim vorwiegend in der kalten Jahreszeit fruktifizierenden Austernseitling (Pleurotus ostreatus).

Ich hatte dieses Thema schon einmal hier im Forum, schau es dir doch einmal unter folgendem Link an, es bringt dich vielleicht auch weiter:

 http://www.pilzforum.at/showthread.php?tid=3270

LG Sepp
Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#6
(11.09.2017, 19:12)Sepp schrieb: Hallo Barbara !

Das ist für mich zweifellos eine "Variante" des Sommerausternseitlings bzw. Lungenseitlings (Pleurotus pulmonarius s.l.), die auch im Sommer ohne Kälteschock erscheinen kann.
Normalerweise weisen die Hutoberseiten der Fruchtkörper eher cremeweiße bis hellbeige Farbtöne auf, sie können aber vor allem in jüngerem Zustand gelegentlich auch in so einem leicht graublauen Farbton wie auf deinen Fotos auftreten und daher dem "originalen" Austernseitling (Pleurotus ostreatus) ziemlich ähnlich sehen. Die Artabgrenzung ist daher oft schwierig.

Aber haargenau in der von dir gezeigten Erscheinungsform habe ich sie in meinem Sammelgebiet auch schon mehrmals gefunden. Abgesehen von der Hutfarbe passt auch die sonstige Struktur der Hutoberseite, die zum Teil den Eindruck einer  Radialfaserung macht, wie die Faust aufs Auge meiner seinerzeitigen Funde.

Wesentlich ist auch, dass beim Sommerausternseitling bzw. Lungenseitling die Fruchtkörper etwas kleiner, dünnfleischiger und zarter sind als beim vorwiegend in der kalten Jahreszeit fruktifizierenden Austernseitling (Pleurotus ostreatus).

Ich hatte dieses Thema schon einmal hier im Forum, schau es dir doch einmal unter folgendem Link an, es bringt dich vielleicht auch weiter:

 http://www.pilzforum.at/showthread.php?tid=3270

LG Sepp

Sepp, herzlichen Dank für diese umfangreiche und sehr hilfreiche Antwort und den Link!
Viele grüße, Barbara
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