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Weichporling, aber welcher?
#1
Hallo Pilzfreunde,

dieser Fund stammt aus dem Helenental, Nähe Baden bei Wien, dirket am Flußufer der Schwechat, Seehöhe ca. 280 Meter.

Fundort:
           
Finalmorscher Wurzelstock, Laubholz, vermutlich Esche.

Der Schwamm:
   
Bitte das Schwammerlmesser für den Größenvergleich verwenden.
Konsistenz sehr weich, sehr feucht, richtig mit Wasser angesoffen.
Die Farben kommen am Foto richtig rüber.

Detailaufnahmen:
   
Die Oberseite ist nicht glatt, fühlt sich beim darüberstreifen mit dem Finger etwas haarig an.
               

Vermutlich kein 08/15 Pilz. Bin seit Jahren in diesem Gebiet unterwegs, aber noch keinen ähnlichen Pilz gefunden.

Liebe Experten: Bitte um eure Hilfe.

LG.
Josef
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#2
Hallo Josef.
Bei deinen Pilz kann ich dir leider nicht helfen aber ein Prosit Neujahr geht heute noch.Liebe Grűße ,auch an Gerlinde , Eva.
Antworten
#3
Hallo Josef
Ich kenne den Pilz auch nicht. Suchen würde ich nach deiner Beschreibung bei den Saftporlingen. https://de.wikipedia.org/wiki/Saftporling
Der Geruch ist bei den Arten wichtig und manchmal auch der Geschmack.
Grüße von der Insel Rügen
Antworten
#4
(02.01.2018, 16:56)Uwe schrieb: Hallo Josef
Ich kenne den Pilz auch nicht. Suchen würde ich nach deiner Beschreibung bei den Saftporlingen. https://de.wikipedia.org/wiki/Saftporling
Der Geruch ist bei den Arten wichtig und manchmal auch der Geschmack.

Hallo Pilzfreunde,

nachdem ich eben wieder mal hier hereingeschaut und diesen Beitrag entdeckt habe, nehme ich die Gelegenheit zum Anlass, die Mitgliedschaft anzutreten.
Lieber Josef, hier handelt es sich um einen durchaus spannenden Fund und ich würde furchtbar gerne ein paar nähere Daten dazu in Erfahrung bringen.
Saftporlinge war ein brandheißer Tipp von Uwe, der damit goldrichtig lag.
Tyromyces kmetii ist zwar rezent in Zunahme und Ausbreitung begriffen, aber deswegen noch keineswegs häufig. Vorerst gilt sie noch als Rarissimum.
Toller Fund, gratuliere! Funddatum ist der 1. Januar 2018, wie ich sehe, Substrat Esche gut möglich. Eine grobe Ortsangabe (Gemeindegebiet Baden oder Alland) wäre fein.

Mit Dank und besten Grüßen
Thomas Bardorf
Antworten
#5
(08.03.2018, 18:14)Thomas schrieb:
(02.01.2018, 16:56)Uwe schrieb: Hallo Josef
Ich kenne den Pilz auch nicht. Suchen würde ich nach deiner Beschreibung bei den Saftporlingen. https://de.wikipedia.org/wiki/Saftporling
Der Geruch ist bei den Arten wichtig und manchmal auch der Geschmack.

Hallo Pilzfreunde,

nachdem ich eben wieder mal hier hereingeschaut und diesen Beitrag entdeckt habe, nehme ich die Gelegenheit zum Anlass, die Mitgliedschaft anzutreten.
Lieber Josef, hier handelt es sich um einen durchaus spannenden Fund und ich würde furchtbar gerne ein paar nähere Daten dazu in Erfahrung bringen.
Saftporlinge war ein brandheißer Tipp von Uwe, der damit goldrichtig lag.
Tyromyces kmetii ist zwar rezent in Zunahme und Ausbreitung begriffen, aber deswegen noch keineswegs häufig. Vorerst gilt sie noch als Rarissimum.
Toller Fund, gratuliere! Funddatum ist der 1. Januar 2018, wie ich sehe, Substrat Esche gut möglich. Eine grobe Ortsangabe (Gemeindegebiet Baden oder Alland) wäre fein.

Mit Dank und besten Grüßen
Thomas Bardorf

Hallo Thomas,

freut mich, einen weiteren Mykologen hier begrüßen zu dürfen, mit Gerhard (Koller) bin ich in ständigem Kontakt (über Facebook zumindest). Danke für deine Hilfe und dein Mitwirken, ich freu mich ...

Liebe Grüße Jürgen
"Sorgfältig muß man wahrnehmen, daß nicht giftige P. unter die zu genießenden kommen, indem sonst der Genuß für die Gesundheit höchst nachtheilige Folgen haben, ja selbst den Tod bringen kann.", Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 137-138
Antworten
#6
Hallo Thomas,

freue mich wirklich sehr über deine Hilfe Daumen hoch .

Bei einigen geführten Schwammerlwanderungen war ich bereits dabei, z.B. Pöttsching vor zwei Jahren, wo wir dann über Wiesen (Stärkung am Erdbeerfeld) noch auf die Rosalia gefahren sind.

Fundort war unweit der Cholarakapelle, sollte Gemeindegebiet Baden sein.
Den halben Fruchtkörper habe ich inzwischen abgenommen und getrocknet.

War am 3. März das letzte mal vor Ort, da war die Fundstelle zugeschneit.
Es gibt aber noch einen zweiten Pilz, ebenfalls auf Wurzelstock, Holz morsch, aber noch mit Rinde.
       

Falls weitere Informationen nützlich sind bitte melden, auch Besichtigung vor Ort ist machbar.

Besten Dank und LG.
Josef
Antworten
#7
(08.03.2018, 20:53)Peppi50+ schrieb: Hallo Thomas,

freue mich wirklich sehr über deine Hilfe Daumen hoch .

Bei einigen geführten Schwammerlwanderungen war ich bereits dabei, z.B. Pöttsching vor zwei Jahren, wo wir dann über Wiesen (Stärkung am Erdbeerfeld) noch auf die Rosalia gefahren sind.

Fundort war unweit der Cholarakapelle, sollte Gemeindegebiet Baden sein.
Den halben Fruchtkörper habe ich inzwischen abgenommen und getrocknet.

War am 3. März das letzte mal vor Ort, da war die Fundstelle zugeschneit.
Es gibt aber noch einen zweiten Pilz, ebenfalls auf Wurzelstock, Holz morsch, aber noch mit Rinde.


Falls weitere Informationen nützlich sind bitte melden, auch Besichtigung vor Ort ist machbar.

Besten Dank und LG.
Josef

Hallo, grüß Euch Kollegen!

nun, bei diesem zweiten Gelbling lehne ich mich nur ungern aus dem Fenster. Es ist schwer bis gar nicht auszumachen, ob es sich bei dem gelborangen Farbton um die arttypische Farbe der Fruchtschicht handelt, oder um eine Folgeerscheinung von Frosteinwirkung. Meine Vermutung tendiert eher zu letzterer Variante, und unter diesem Gesichtspunkt stößt man hier vermutlich an die Grenzen des makroskopisch Machbaren. Ich bedaure, vom Foto her kann ich da nichts Vernünftiges beitragen, das Ding müsste ich mir schon auch am Standort ansehen und höchstwahrscheinlich auch mikroskopieren.

LG Thomas
Antworten
#8
Ach ja, und danke für die Ortsangabe, Josef. Ich schau mir das auf der Karte an und sage nächste Woche hier Bescheid, wohin das genau gehört. Vom Gepräge her hatte ich stark vermutet, dass es sich um diesen Abschnitt der Schwechat handelt. In grauer Vorzeit trieb ich mich oft und gerne dort herum, das Helenental ist eine ungemein spannende Ecke.

Ein schönes Wochenende, die Herren!
LG Thomas
Antworten
#9
(09.03.2018, 20:40)Thomas schrieb: Ach ja, und danke für die Ortsangabe, Josef. Ich schau mir das auf der Karte an und sage nächste Woche hier Bescheid, wohin das genau gehört. Vom Gepräge her hatte ich stark vermutet, dass es sich um diesen Abschnitt der Schwechat handelt. In grauer Vorzeit trieb ich mich oft und gerne dort herum, das Helenental ist eine ungemein spannende Ecke.

Ein schönes Wochenende, die Herren!
LG Thomas

Hallo Josef,

der Teufel steckt hier wieder mal im Detail. Die Bezirksgrenze Baden/Alland verläuft lediglich ein paar Meter entfernt vom Lokal Cholerakapelle und folgt in diesem Abschnitt dem Nordufer der Schwechat, ehe sie im nahen Mündungsbereich des Kalkgrabens um 90° nach Süden schwenkt. Warst Du also ein wenig östlich der Cholerakapelle (mehr Richtung Baden) unterwegs, darf sehr wahrscheinlich Baden als Fundort gelten, (süd)westlich der Cholerakapelle warst Du in Alland unterwegs. Es wird wohl den Blick auf die Karte brauchen, um sich die Lagebeziehungen vergegenwärtigen zu können.

LG Thomas
Antworten
#10
Hallo Thomas,

danke für Deine genaue Beschreibung.
Die Fundstelle ist nicht in Baden (südlich der Schwechat und westlich der Cholerakapelle).
   
Bildschirm fotografiert, sehr bescheidene Qualität, Fundstelle ist mit Pfeil gekennzeichnet.

Besten Dank nochmals.

LG.
Josef
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