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Birkenporling (Tinktur / Tee)
#1
[Bild: birkenporling-piptoporus-betulinus-verar...1516214612]

Unser "Rezept" für eine lange haltbare Tinktur:





Einen Birkenporling säubern und zerkleinern und in ein weithalsiges Gefäß füllen. Den zerkleinerten Birkenporling dann mit mindestens 18-%-igen Alkohol auffüllen und mindestens 6 Wochen ziehen lassen.

Wir nehmen diese Tinktur dann für maximal 5 Tage ein (3 x täglich 3 Tropfen). Danach machen wir mindestens für 7 Tage Pause, damit sich der Körper nicht an die Inhaltsstoffe gewöhnt.

Die Tinktur soll bei Magenleiden bzw. Schlafstörungen helfen und das Immunsystem anregen.Uns tut der Birkenporling (egal ob als Tee oder Tinktur) sehr gut und wir nehmen ihn regelmäßig ein.

Was haltet Ihr generell vom Birkenporling? Nutzt Ihr den Birkenporling auch als Tinktur oder Tee? Habt Ihr andere Ideen zur Haltbarmachung / Verwertung als Tinktur und Tee?

Viele Grüße

Melanie und Michael
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#2
(17.01.2018, 21:14)TheWrestler schrieb: [Bild: birkenporling-piptoporus-betulinus-verar...1516214612]

Unser "Rezept" für eine lange haltbare Tinktur:





Einen Birkenporling säubern und zerkleinern und in ein weithalsiges Gefäß füllen. Den zerkleinerten Birkenporling dann mit mindestens 18-%-igen Alkohol auffüllen und mindestens 6 Wochen ziehen lassen.

Wir nehmen diese Tinktur dann für maximal 5 Tage ein (3 x täglich 3 Tropfen). Danach machen wir mindestens für 7 Tage Pause, damit sich der Körper nicht an die Inhaltsstoffe gewöhnt.

Die Tinktur soll bei Magenleiden bzw. Schlafstörungen helfen und das Immunsystem anregen.Uns tut der Birkenporling (egal ob als Tee oder Tinktur) sehr gut und wir nehmen ihn regelmäßig ein.

Was haltet Ihr generell vom Birkenporling? Nutzt Ihr den Birkenporling auch als Tinktur oder Tee? Habt Ihr andere Ideen zur Haltbarmachung / Verwertung als Tinktur und Tee?

Viele Grüße

Melanie und Michael

Hallo Wrestler !

Dachte schon hier befasst sich kaum wer mit dem Thema "Heil und Vital Pilze".
Für mich ist der Glänzende Lackpoling wertvoller als der für alle bekannte Steinpilz.
Nun, befasse mich schon längere Zeit mit dem Birkenpoling, aber nicht nur mit ihm.
Bei dem Thema Heil und Vital Pilze sind ja wohl die Baumpilze die Könige.
Eigentlich war es ein Zufall, das ich auf diesen Kerl stieß, mit Pilzen beschäftige ich mich ja schon 
gut über 55 Jahren, möglich sogar noch länger, aber damals noch in Begleitung meines Vaters.
Wie kam ich auf den Birkenporling ? Es war kurz nach meiner Pensionierung, irgenwie war das doch eine 
Änderung meines Lebens. Mein Magen (eher ein Magen-Darm Problem) begann zu rebellieren, ich dachte mir damals :"Das fängt ja schon gut an,
im ganzen Leben nie so richtig krank gewesen und jetzt das".

Ich war diesbezüglich nie bei einem Arzt

Mir war damals zwar der Birkenporling ja vom lesen bekannt und auch seine Wirkung.
"Mein" Rezept hatte ich aus Foren. 3 Wochen lang abends eine Tasse Birkenporlingtee.
Nach ca. 2,5 Wochen waren die Symptome von einem Tag auf den anderen weg. 
Heutzutage trinke ich gelegentlich mit meiner Frau mal eine Tasse Tee davon, bin sowieso Teetrinker.

Ende Dezember war ich noch mal im Birkenwald um die Bestände aufzufüllen.
   
Sie warten noch auf die Weiterverarbeitung, aber sie sind völlig durchtrocknet und dadurch lagerfähig.
In dem Behälter habe ich zur völligen Resttrocknung (weit unter Raumfeuchte) 2 Packungen mit Silica gel Orange eingebettet. (ca. 1 Kilo)
Ich führe das Zeug zur Trockenhaltung des Innenraumes sowieso in meinen Autos kiloweise spazieren.

Anfang Jänner war ich zum ersten mal im Wald, wie man sieht sind die Birkenporlinge sind noch immer frisch.
Die Unterseite ist noch immer schön weiß. Erst wenn sie auf der Unterseite schwarze Punkte bekommen nehme ich sie nicht mehr
Ich habe aber keinen einzigen mehr abgenommen. (Mein Bestand ist voll)
Wollt nur schauen, ob ich ein paar Seitlinge für eine Pilzpfanne für den Mittagstisch  finde.

   

Über die Tinktur habe ich auch gelesen, aber nicht angewandt. In dieser Richtung gibt es bei uns den "Nussern".
Wenn du dich mit Naturheilkunde befasst, schenke ein großes Augenmerk der Heidelbeere, sie begegnet uns sowieso bei unseren Streifzügen durch die Wälder
laufend, sie hat es verdient. 


Mfg. Eisvogel
Antworten
#3
(17.01.2018, 21:14)TheWrestler schrieb: Einen Birkenporling säubern und zerkleinern und in ein weithalsiges Gefäß füllen. Den zerkleinerten Birkenporling dann mit mindestens 18-%-igen Alkohol auffüllen und mindestens 6 Wochen ziehen lassen.

Wir nehmen diese Tinktur dann für maximal 5 Tage ein (3 x täglich 3 Tropfen). Danach machen wir mindestens für 7 Tage Pause, damit sich der Körper nicht an die Inhaltsstoffe gewöhnt.

Die Tinktur soll bei Magenleiden bzw. Schlafstörungen helfen und das Immunsystem anregen.Uns tut der Birkenporling (egal ob als Tee oder Tinktur) sehr gut und wir nehmen ihn regelmäßig ein.

Was haltet Ihr generell vom Birkenporling? Nutzt Ihr den Birkenporling auch als Tinktur oder Tee? Habt Ihr andere Ideen zur Haltbarmachung / Verwertung als Tinktur und Tee?

Viele Grüße

Melanie und Michael
Hallo
Weil ihr ja den Beitrag auch noch woanders postet, kann man sich ja aussuchen, wo man antwortet.
Ich halte von dem Beitrag und dem Video NICHTS!
Warum???
• ihr schreibt mind. 18 prozentiger Alkohol. Wo habt ihr das her???
• ihr schreibt nicht, wie die Wirkstoffe bei 45% Alkohol herausgelöst werden. Aber ihr gebt 6 Wochen an.
• Könnt ihr wissenschaftlich belegen, welche und wie viel Wirkstoffe sich bei 18% und bei 45% herauslösen???
• Haben junge und ältere Porlinge die gleiche Wirkstoffmenge
• Haben die Porlinge überall (z. B. im kälteren Norden oder im wärmeren Süden) die gleiche Zusammensetzung und Menge der Wirkstoffe???
• ihr schreibt : soll bei Magenleiden ..............................  Soll es oder ist es so???
•Habt ihr solche Magenleiden, wenn Ja, hat es geholfen??? Wenn ihr keine Magenleiden habt, warum nehmt ihr das, obwohl ihr nicht sicher seid, ob eure Mischung überhaupt wirsam ist.???
• Woher habt ihr die Dosierung? Gibt es darüber Untersuchungen???

Nee Leute, geht mir vom Acker mit so einem Mist!
Grüße von der Insel Rügen
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#4
Tongue 
Hallo,

mir geht es ähnlich wie Uwe, allerdings nicht so radikal. Weil, probieren schadet hoffentlich ja (meistens) nicht. OK, alleine dieser Satz führt alles ad absurdum.

Gesicherte Erkenntnisse gibt es hier scheinbar nicht, wer für sich gewisse Erkenntnisse gewinnen kann, sollte diese, wenn er sie publiziert, auch belegen können. Aber dies erfordert zahlreiche Wiederholungen, wissenschaftliche Arbeit.

Trotzdem honoriere ich solche "Versuche" und plädiere trotzdem an alle Lesende, sich einen ganz eigenen Reim darauf zu machen.

Liebe Grüße Jürgen
"Sorgfältig muß man wahrnehmen, daß nicht giftige P. unter die zu genießenden kommen, indem sonst der Genuß für die Gesundheit höchst nachtheilige Folgen haben, ja selbst den Tod bringen kann.", Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 137-138
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#5
(18.01.2018, 23:47)juergenhold schrieb: Hallo,

mir geht es ähnlich wie Uwe, allerdings nicht so radikal. Weil, probieren schadet hoffentlich ja (meistens) nicht. OK, alleine dieser Satz führt alles ad absurdum.

Gesicherte Erkenntnisse gibt es hier scheinbar nicht, wer für sich gewisse Erkenntnisse gewinnen kann, sollte diese, wenn er sie publiziert, auch belegen können. Aber dies erfordert zahlreiche Wiederholungen, wissenschaftliche Arbeit.

Trotzdem honoriere ich solche "Versuche" und plädiere trotzdem an alle Lesende, sich einen ganz eigenen Reim darauf zu machen.

Liebe Grüße Jürgen
Hallo Jürgen
Radikal??? Nein! nur klar und deutlich. Wenn ich in aller Welt etwas verbreite und noch Anleitung dazu liefere, was nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist, wie nennst du das? Unverantwortlich ist da noch das harmloseste Wort!

Auch die gesamte Ausführung ist nicht in Ordnung. Man stopft eine Flasche nicht bis oben mit Pilzen voll und gießt dann sehr niedrig prozentigen Alkohol darauf. Es könnte möglicherweise der oberste Pilz nicht richtig bedeckt sein und sogar schimmeln. Außerdem muß so viel Platz im Gefäß sein, das man den Ansatz gut umrühren / schütteln kann.

Was sind Magenleiden??? Nur einmal zu viel gegessen oder sind dort die gefährlichen Helicobacter pylori mit eingeschlossen?
Magenleiden müssen ärztlich untersucht werden um gezielt die Ursachen zu behandeln.
Grüße von der Insel Rügen
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