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Blätterpilz?
#1
Bitte um Zuordnung!

Niederösterreich am 19. Juli auf etwa 500 bis 600m, Fichtenwald 10 bis 15m Höhe ohne Bodenvegetation, Pilz eventuell mit Trockenschaden. Kein auffälliger Geruch, Schnittflächen nicht verfärbend. Hintergrund 5mm kariert.

   

   

   

Freundliche Grüße

ahnungslos
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#2
Hallo,
ich hätte da den Beschuhten-Schirmling(Lepiota Ignivolvata) im Visier,bin mir aber nicht sicher,außerdem sollte derjenige stinken.Da meldet sich sicher noch ein Experte.
LG Rudi
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#3
(30.07.2018, 08:42)rudigabi schrieb: ich hätte da den Beschuhten-Schirmling(Lepiota Ignivolvata) im Visier,bin mir aber nicht sicher,

Aufgrund des Ringes besteht evtl. die Möglichkeit, es gibt aber einige Merkmale, die mich stutzen lassen (Hutbeschaffenheit, Velum).
Von daher gesehen würde ich mich da zu keiner Diagnose hinreißen lassen, ohne den in der Hand zu haben.

Grüße
Harald
Pilzberatung gibt es nur vor Ort beim Pilzberater. Keine Beratung per Internet oder Telefon! Bilderbestimmung ist keine Essfreigabe!
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#4
(30.07.2018, 15:09)zuehli schrieb:
(30.07.2018, 08:42)rudigabi schrieb: ich hätte da den Beschuhten-Schirmling(Lepiota Ignivolvata) im Visier,bin mir aber nicht sicher,

Aufgrund des Ringes besteht evtl. die Möglichkeit, es gibt aber einige Merkmale, die mich stutzen lassen (Hutbeschaffenheit, Velum).
Von daher gesehen würde ich mich da zu keiner Diagnose hinreißen lassen, ohne den in der Hand zu haben.

Grüße
Harald

Hallo Harald,

meine Einschätzung deckt sich (wie fast immer) mit deiner!!!!

Hier einmal eine typische Aufnahme von Lepiota ignivolvata

   

Grüße Gerd
Ich mache nur Bestimmungsvorschläge ohne Freigabe für Speisezwecke!!!
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#5
Hallo zusammen!

Ich teile die Skepsis von Harald und Gerd.
Der Pilz ist trotzdem spannend, am ehesten könnte ich mir eine Limacella (Schleimschirmling, da gibt es auch unschleimige Arten) vorstellen.
Man kann sich zB mal Limacella subfurnacea anschauen. Das ist schon relativ nah dran vom optischen Eindruck, aber mit einer gehörigen Portion Unsicherheit von meienr Seite her. Es ist wohl auch so, daß es in der Gattung einige ungelöste Fragen gibt. Wie so oft, wenn die meisten Arten einer Gattung selten bis sehr selten sind, und es einfach an sorgfältig untersuchten und dokumentierten Kollektionen mangelt.
Dann fällt es oft schwer, Variationsbreiten einzuschätzen und eben Artabgrenzungen zu definieren, einfach mangels Datenlage.


LG, Pablo.
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