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Täublinge
#1
Liebe Pilzfreunde,
ich habe heute im Eichen-/Buchen-/Fichten/Föhren-Mischwald zwei milde Täublinge gefunden.
Ich weiß, dass die Bestimmung nur aufgrund von makroskopischen Merkmalen sehr schwierig ist, aber vielleicht kann ja der eine oder andere von euch was dazu sagen.
Ich kann sagen, dass der grüne Täubling kein Frauentäubling ist, weil die Lamellen total spröde waren.
Ich hätte als erstes an den grasgrünen Täubling gedacht, da aber keine Birken in der unmittelbaren Nähe waren, ist das wohl eher unwahrscheinlich. Vielleicht der Grüne Speisetäubling?
Beim anderen Täubling hätte ich eher an den fleischroten Speisetäubling gedacht.
Danke für eure Kommentare!


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#2
Hallo
Sehr alte Täublinge .....
Grüße von der Insel Rügen
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#3
Ja, wenn es nichts anderes gibt, freut man sich sogar über ganz alte Pilze und Mumien. Wink
Ich nehme an, du wolltest mit deinem Posting zum Ausdruck bringen, dass ich nicht mehr daran denken sollte, diese Pilze zu essen?
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#4
Hallo,

Täublinge sind großteils (von manchen Arten abgesehen) schwierig zu bestimmen. Abgesehen von der Geschmacksprobe bedarf es bei vielen Arten zu deren konkreten Bestimmung der genauen Erfassung/Angabe der Sporenpulverfarbe, Reaktionstests mit chemischen Substanzen und mikroskopischen Untersuchungen.

Bei so alten Exemplaren, wie die von Dir in diesem Beitrag gezeigten (vom letzten, jüngeren Fund abgesehen), ist eine Bestimmung nur nach Bild praktisch unmöglich und diese sind (von der Art mal abgesehen) grundsätzlich auch keinesfalls mehr genusstauglich.

Den letzten gezeigten, etwas jüngeren Täubling mit dem sternförmig aufgerissenen Hutrand könnte man, sofern es sich um eine essbare Art handelt, noch als genusstauglich durchgehen lassen. Deiner Option, dass es sich dabei um einen Fleischroten Speisetäubling (Russula vesca) handeln könnte, kann ich mich anschließen.

Im Übrigen gibt es bei Pilz-Fernbestimmungen über diverse Medien wie Internet-Foren, E-Mail usw. keine Verzehrsfreigaben. Es gelten da nämlich bestimmte Sicherheitsregeln, die sowohl dem Schutz des Ratsuchenden als auch dem des Ratgebers dienen und an die sich jeder seriöse Pilzfachmann hält.

Gruß Sepp
Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort.
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#5
(05.11.2018, 01:23)mykologisch schrieb: Ja, wenn es nichts anderes gibt, freut man sich sogar über ganz alte Pilze und Mumien. Wink
Ich nehme an, du wolltest mit deinem Posting zum Ausdruck bringen, dass ich nicht mehr daran denken sollte, diese Pilze zu essen?
Hallo
Ja, so ist es, manchmal freut man sich, daß man noch eine Mumie gefunden hat. Ich kenne das, drei Stunden im Wald und kein Pilz, außer eine Mumie. Smile
Bei Mumien ist es schwer den Pilz noch zu bestimmen. Die Farben stimmen nicht richtig, die Festigkeit ändert sich, der Geruch geht in Verwesung über ..........
Täublinge erkennt man natürlich, aber die Bestimmung ist dann eher ein Ratespiel .....könnte ..... muß aber nicht .......
Grüße von der Insel Rügen
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